Orthodoxe Kirche Sankt Michael in Singen

Berliner Diözese, Moskauer Patriarchat.
 

Willkommen in der Ostkirche

Wir laden Sie herzlich ein mit uns an der 2000-jährigen Tradition des Gottesdienstes der Ostkirche teilzunehmen.

Unsere Gemeinde gehört zur russisch-orthodoxen Eparchie von Berlin und Deutschland des Moskauer Patriarchats und feiert seit dem 21. Juni 2015 orthodoxe Gottesdienste in der St.-Michaels-Kapelle (im Park an der Goethestraße) in 78224 Singen (Hohentwiel) und seit 1984 in Konstanz in der Maria-Magdalena-Kapelle, Rheingasse 20. Alle Gottesdienste werden zweisprachig zelebriert: in Kirchenslawisch und Deutsch. 


Aktuell


20. September 2020

Am 20. September findet der Gottesdienst in Konstanz in einer großen Kirche statt, dort gibt es Platz genug für alle, sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder:


Dreifaltigkeitskirche. Rosgartenstraße, 78462 Konstanz



Zu diesem Gottesdienst kommt unser Diözesanbischof – Erzbischof Tichon aus Berlin. Der Empfang des Bischofs ist um 9.30 Uhr, 
die Liturgie beginnt um 10.00 Uhr.
Eine allgemeine Beichte ist um ca. 9 Uhr für alle, die an diesem Tag die Heilige Kommunion empfangen möchten. 



10. September 2020

Die Landesregierung hat die allgemeinen infektionsschützende Maßnahmen nur wenig geändert und zunächst bis Ende Oktober verlängert. Für Kirchengemeinden sind die Vorgaben in etwa die gleichen geblieben, hier sind einige wichtige Punkte:

-  Eintritt in die Kirche ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung möglich
-  Jeder Gottesdienstteilnehmer bekommt einen Platz zugewiesen, am eigenen Platz kann die Schutzmaske abgenommen werden. Sie muss allerdings beim Singen wieder angezogen werden. Chorsänger müssen beim Singen keine Maske tragen, aber den vorgeschriebenen Abstand zueinander einhalten!
-  Der Abstand von 1,5 Metern zu den anderen Gottesdienstbesuchern ist einzuhalten
-  Händeschütteln und Körperkontakt sind zu unterlassen, und möglichst keine gemeinsamen Gegenstände berühren (zum Beispiel einen eigenen Kugelschreiber für das Gedenkzettelschreiben mitbringen)


Wer nicht in die Versammlung kommen darf:

Personen,
1. die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
2. die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen.


Die Regeln sind sehr einfach und nicht schwer zu befolgen. Aufwändig bleibt allerdings das Anmelden für Gottesdienste, aber man kann auch in diesem Punkt gelassen bleiben und sich etwas mehr für die Teilnahme an der göttlichen Liturgie bemühen. 


Die Anmeldung für Gottesdienste ist über unser Kontaktformular auf dieser Homepage möglich oder über die Gemeinde-Email. 
Im Betreff schreiben Sie bitte: Anmeldung zum Gottesdienst am 20. September (oder ein anderes Datum),
und in der Email selbst: Ihren Namen und den Wohnort. 



August 2020

Während der Schulferien in Baden-Württemberg bleibt unsere Kapelle geschlossen. 

Unter welchen Bedingungen wir ab September wieder mit Gottesdiensten starten werden, muss noch abgewartet werden. Wir hoffen auf eine Lockerung der Bestimmungen, um wieder gemeinsam feiern zu dürfen. 

Und jetzt wünschen wir allen unseren Gemeindemitgliedern und Freunden eine erholsame und gesegnete Ferien- und Urlaubszeit.  



28.06.2020

 

1Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,

2 durch den wir im Glauben auch Zugang erhalten haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.


3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt,
4 das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;
5 die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

(Römer 5)


 

 

7.06.2020

Tag der Heiligen Dreiheit. Pfingsten.

Troparion des Festes, im 8. Ton 

Gepriesen bist Du, Christus, unser Gott. / Denn zu Allweisen hast Du die Fischer gemacht, / als Du ihnen herabgesandt hast den Heiligen Geist, / und hast durch sie ins Netz gezogen den Erdkreis. // Menschenliebender, Ehre sei Dir!

 



28.05.2020

Das Hohe Fest der Himmelfahrt Christi

Die Jünger Jesu fragten ihn und sprachen: 

"Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? 

7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat;

8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

9 Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. 

10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. 

11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen."

(Aus der Apostelgeschichte, Kapitel 1) 



7.05.2020


Gottesdienste wieder möglich!

Am Sonntag, 10. Mai, beginnen die halb-offenen Gottesdienste in unseren Kirchen in Singen (ab 10. Mai) und in Konstanz (ab 17. Mai). Entsprechend der Regierungsverordnung und der Anweisung unseres Diözesanbischofs muss folgendes unbedingt eingehalten bzw. beachtet werden:


  • die Teilnahme an Gottesdiensten erfolgt nur nach einer vorherigen Anmeldung über unsere Homepage (Kontaktformular)!

  • die Anzahl der Teilnehmer ist durch die Größe des Kirchengebäudes begrenzt: 1,5 – 2 Meter Abstand (auch draußen vor der Kirche)

  • Eintritt nur mit einer Maske (jeder muss selber mitnehmen)

  • Händedesinfektion am Eingang, erst dann die Kerzen nehmen

  • nichts und niemanden in der Kirche anfassen/berühren oder küssen

  • keine persönliche Beichte, nur die allgemeine

  • wer in Singen wohnt trägt sich nur für Gottesdienste in Singen ein, wer in Konstanz – nur für Konstanz (die anderen entscheiden was näher ist)


Wer nicht in das Kirchengebäude darf:

  • wer Symptome der Krankheit hat (auch wenn es nur schwache sind)

  • wer beruflich mit Patienten zu tun hat (Klinik, Arztpraxis, …), auch wenn man selbst keine Symptome hat

  • wer vor kurzem Kontakt zu infizierten Personen hatte

  • Kinder unter ca. 12-14 Jahren, die nicht lange an einem Platz stehen/sitzen, keine Maske tragen und nichts berühren können

  • auch älteren Menschen, die zur Risikogruppe gehören, wird empfohlen zunächst zuhause zu bleiben


All diese Maßnahmen sind nicht nur als Eigenschutz, sondern vielmehr als Fremdschutz wichtig. Deshalb nehmen wir aus Sorge um unsere Nächsten diese Einschränkungen auf uns. Die Einhaltung der oben genannten Regeln ist auch deshalb wichtig, um Strafgeld bzw. eine Schließung der Gemeindegottesdienste zu vermeiden. Alle Hygienemaßnahmen müssen so genau, wie in einem Krankenhaus eingehalten werden.


Anmeldung für Gottesdienste ist bis Freitag, 18. Uhr, über unsere Homepage möglich. Bitte folgendes schreiben:

Vorname, Name, Wohnort (keine Straßenangaben), Telefonnummer.


Die Liturgie beginnt jeweils um 10 Uhr, die allgemeine Beichte findet unmittelbar vor der Kommunion statt. 

Bitte kommen Sie nur, wenn Sie eine Antwort mit der Einladung für den konkreten Gottesdienst bekommen haben! 

(Es gibt nämlich mehr Leute, die kommen wollen, als Plätze in der Kirche. Jeder wird seinen eigenen Sitzplatz bekommen.)




3.05.2020

Dritter Sonntag nach dem Fest der Auferstehung 

– der heiligen Myrontragenden Frauen.


Heute ist der christliche Frauentag. Die heiligen Myrontragenden Frauen sind ein großes Beispiel der christlichen Treue und der liebevollen Fürsorge, der Güte und des Glaubens, ein wertvolles Beispiel des Dienstes für Christus und für die Nächsten. 



Bist Du auch ins Grab hinabgestiegen, o Unsterblicher, 

so hast Du doch die Gewalt der Unterwelt zerstört

 und bist als Sieger auferstanden, Christus, Gott; 

den myrontragenden Frauen riefst Du “Freuet euch!” zu, 

Deinen Aposteln entbotest Du Frieden, 

und den Gefallenen schenktest Du die Auferstehung. 

Kondak des Auferstehungsfestes, 8. Ton



28.04.2020

Gedenken aller im Glauben Entschlafenen - Radoniza / Радоница


Am heutigen Dienstag, zehn Tage nach dem lichten Fest der Auferstehung Christi, gedenkt die heilige orthodoxe Kirche aller im christlichen Glauben Entschlafenen und freut sich, dass ihnen durch die Auferstehung Christi, wie uns allen, das ewige Leben geschenkt wird! Auf slawisch heißt dieser Tag "Radoniza", was in etwa "Tag der Freude" bedeutet.


Gebet für die Entschlafenen:

 

Gedenke Herr aller in der Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben entschlafenen Väter, Brüder und Schwestern, und aller rechtgläubigen Christen, die hier und allerorten ruhen. 
Und lass sie mit Deinen Heiligen wohnen, wo das Licht Deines Angesichtes scheint und erbarme Dich auch unser, denn Du bist gut und menschenliebend Amen.

 


20.04.2020

Osterbotschaft

des Erzbischofs Tichon,

Leiters der Diözese von Berlin und Deutschland

An die Geistlichen, Mönche und Nonnen und die Laien

der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche

 

 

 

Geliebte Väter,

ehrwürdige Mönche und Nonnen, liebe Brüder und Schwestern!

 

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!

 

 

Ich gratuliere Ihnen allen zum hellen Fest der Auferstehung Christi! Die Seele jubelt voller Osterfreude. Anders kann es auch nicht sein. Denn nie haben wir mehr Freude in unserem Leben erlebt als an Ostern. Heute wenden wir uns in demütigem, stillem Gebet an Gott und singen mit der Kirche freudig die Siegeshymnen, die den auferstandenen Christus, den Lebensspender, verherrlichen: „Auch wenn Du zum Grab hinabgestiegen bist, Unsterblicher, so hast Du doch die Macht des Hades gebrochen und bist als Sieger auferstanden, Christus, Gott". Unsere geistige Aufmerksamkeit ist auf die Ereignisse der Evangeliengeschichte gerichtet, die vom Sieg des Herrn über den Tod erzählt.

„Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis wird es nicht verschlingen" (Jo 1, 5) - bezeugt der Apostel und Evangelist Johannes, ein Augenzeuge des auferstandenen Herrn. Das Osterfest zeigt jedem von uns das rettende Licht Christi, auf das wir mit betender Ehrfurcht blicken. Dieses abendlose Licht leuchtet in der Finsternis, und keine „Finsternis dieses Zeitalters" (Eph 6, 12), keine Dunkelheit, die „von den Geistern des Bösen unter den Himmeln" (Eph 6, 12) ausgeht, hat die Macht, es auszulöschen. Wenn wir als treue Jünger vollständig entschlossen sind, Christus, dem Sieger über Hades und Tod, nachzufolgen, dann wird unser Weg von Seinem gnadenreichen Licht erleuchtet werden, und dann haben wir nichts zu befürchten. Was auch immer in unserem Leben geschieht, und wie auch immer die Umstände sind, die uns von außen umgeben, ist für uns Christen, gestärkt durch die Botschaft des Auferstandenen, nichts wichtiger als das, was in den Tiefen unseres Geistes und Herzens geschieht.

Wir nennen den Tag des Heiligen Osterfestes auch deshalb lichtbringend, weil unser Herr Jesus Christus, der jeden Menschen erleuchtet, „der in die Welt gekommen" (Jo 1,9), uns das Geheimnis des Heils offenbart, das Böse überwunden, den Hades zerstört und den Tod zermalmt hat. An den Ostertagen ertönt der Aufruf an alle: „Reinigen wir unsere Gefühle und sehen" wir die Majestät der Auferstehung Christi. Der auferstandene Erlöser öffnete allen Menschen den Weg des „erneuerten Lebens" (Röm 6, 4), gab die Kraft durch „gute Tugendtat gestärkt ", gegen die Sünde zu kämpfen, die Gerechtigkeit zu stärken, das Heil im Himmelreich zu erben. 

Wir alle, liebe Väter, Brüder und Schwestern, durchleben heute die schweren Prüfungen, die verbunden sind mit der schrecklichen Epidemie, die die ganze Welt heimgesucht hat, die bereits Tausende von Menschenleben gefordert und den Menschen schmerzhaftes Leid verursacht hat. Diese Umstände werden jedoch das helle Fest der Auferstehung Christi nicht trüben. Das Kreuzesopfer ist für jeden von uns bereits einmal vollbracht worden. Christus, der die Macht des Todes durch Seinen Tod am Kreuz und Seine Auferstehung zermalmt hat, hat uns das ewige Leben geschenkt, das jeder Mensch durch die Erfüllung der Gebote Gottes zu erben berufen ist (Mt 19, 17). Christi Pascha triumphiert in Ewigkeit jenseits von Zeit und Raum, so dass keine äußeren Umstände unsere Freude überschatten können, auch wenn aufgrund der schweren Notlage die Türen unserer Kirchen in der Osternacht geschlossen bleiben. Denn Christus ist immer mit uns und wird uns nie verlassen, so wie er seinen Jüngern das Versprechen gab und sage: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Zeiten Ende" (Mt 28, 20).

Möge Gott uns allen, jedem einzelnen von uns und der ganzen Kirche, gewähren, zum Nutzen des ewigen Heils diese Zeit der Prüfungen zu durchlaufen und aus ihr gestärkt im Glauben und in der Liebe zum Herrn hervorzugehen und Teilhaber des Reiches Gottes zu werden, sowohl in diesem Leben als auch in der Ewigkeit. Möge der auferstandene Christus uns helfen, alle Sorgen, Nöte und Drangsale, denen wir auf unserem Lebensweg begegnen, zu überwinden. Nach dem Wort des heiligen Bischofs Johannes Chrysostomos: „Wer sich den Sinn der Auferstehung tief zu eigen zu machen versteht, wird er den Tod fürchten, wird er etwas anderes fürchten?“

Noch einmal beglückwünsche ich Euch alle zum großen Osterfest Christi! Ich wünsche im Gebet, dass unser Leben immer vom nie erlöschenden Licht des von den Toten auferweckten Lebensspenders Christus erleuchtet wird, dass der rettende Glaube an Gott in uns gestärkt wird, dass unser Leben sich nicht auf die Hoffnung auf zeitliche Vorteile beschränkt, sondern sich auf das Erbe der zukünftigen Güter erstreckt (vgl. 1 Kor 15,19). Ich rufe auf Euch alle den Segen des Auferstandenen Herrn herab und richte noch einmal meine lebensbejahenden Grüße an Euch:

 

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!

WAHRHAFT IST ER AUFERSTANDEN!

 

+ TICHON,

Erzbischof von Podolsk,

Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland

 

Berlin,

Ostern Christi

6./19. April 2020



19.04.2020

Christus ist auferstanden!


Aus dem Evangelium nach Matthäus, Kapitel 28:

 

1 Nach dem Sabbat, beim Anbruch des ersten Tages der Woche, kamen Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.
2 Und siehe, es geschah ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
3 Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee.
4 Aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und waren wie tot.
5 Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
6 Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch den Ort an, wo er lag!
7 Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.
8 Sogleich verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

 



17.04.2020

Der Heilige und Große Freitag

Prophezeiung des heiligen Propheten Jesaja über Christi Leiden (Kapitel 53)

 

1 Wer hat geglaubt, was wir gehört haben? Der Arm des HERRN - wem wurde er offenbar?
2 Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden. Er hatte keine schöne und edle Gestalt, sodass wir ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm.
3 Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht.
4 Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt.
5 Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Vergehen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Züchtigung auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.
6 Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg. Doch der HERR ließ auf ihn treffen die Schuld von uns allen.
7 Er wurde bedrängt und misshandelt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt, so tat auch er seinen Mund nicht auf.

 



14.04.2020

Quarantäne-Maßnahmen während der Osterzeit

Brief an  die Gemeinde:

Liebe Brüder und Schwestern,

je näher das Osterfest, desto schwieriger wird es zu Hause zu bleiben und nicht in die Kirche und in die Gemeinschaft zu gehen, insbesondere dann, wenn draußen das schöne Frühlingswetter den Eindruck verstärkt, dass alles normal ist.

Deshalb möchte ich heute daran erinnern, wie ernst die Lage ist, in der sich die ganze Welt befindet. Zu tausenden sterben Menschen und die Regierungen führen nicht einfach so strickte Maßnahmen ein, die die Wirtschaften der Länder enorm belasten. Eines der wichtigsten Ziele dieser Quarantäne-Maßnahmen ist die Reduzierung der sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und zu stoppen.

Deshalb hat sowohl unser Patriarch Kyrill, als auch die Kirchensynode alle Gläubigen aufgerufen in dieser Zeit nicht die Kirchen zu besuchen, sondern zu Hause zu bleiben und die geistlichen Werke in den eigenen vier Wänden zu verrichten, erinnernd an die Wüsteneinsiedlerin Hl. Maria von Ägypten. Sowie alle Vorschriften der regionalen Regierungen einzuhalten!

Man darf nicht einfach so die Worte der Kirchenvorsteher ignorieren und sein eigensinniges Verhalten mit dem angeblich starken Glauben rechtfertigen und sagen „Der Herr wird schon alles richten“. Sogar Jesus selbst hat eine ähnliche Versuchung in der Wüste mit den Worten „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen“ (Mt. 4, 7) von sich gewiesen. Man sollte seinen Lebensweg umsichtig und weise gehen. Und in der gegenwärtigen Situation einfach, um die anderen zu schützen: du hast keine Angst vor dem Virus – das ist dein Recht, aber habe Mitleid mit den anderen, denn du kannst der Überträger dieser Infektion sein und der Andere kann wegen dir sterben. Oder, wie ein älterer Priester aus Moskau in diesen Tagen gesagt hat: „sie benehmen sich leichtsinnig, aber später werden sie dem Herrn die Schuld schieben“.

Vorgestern hat uns eine Priesterfrau aus Moskau erzählt, dass dort der Priester und die Altardiener an diesem Virus erkrankten. Daraufhin riegelte die Ortsregierung diese Kirche für 90 Tage ab! Und davor musste man dort alles desinfizieren. In den nächsten Tagen aber wurden noch weitere Kirchen komplett geschlossen, weil mehrere Priester auch daran erkrankten. Ich möchte unsere beiden Kirchen in  Konstanz und in Singen davor bewahren!  

Geschlossen wurden übrigens auch die beiden wichtigsten Lavra-Klöster in Sergijev Posad und in Kijev, weil mehrere Mönche erkrankten. Und seit gestern wurde in Moskau jeglicher Zugang zu allen Kirchen verboten, ausgenommen sind Priester und Kirchendiener.


Deshalb muss jeder von uns heute gut verstehen, je besser wir die Maßnahmen einhalten, desto früher werden unsere Kirchen für die Gottesdienste wieder geöffnet sein!


Zu diesem Thema hat in diesen Tagen der Metropolit Ilarion folgendes gesagt: „Manche Priester nutzen die heutige Situation aus, um ihre Furchtlosigkeit vor dem Virus zu demonstrieren, ihren festen Glauben. Und rufen ihre Gemeinden dazu keine Angst zu haben. Aus meiner Sicht ist dieses Verhalten näher dem Pharisäertum, als der Orthodoxie. Pharisäer zur Zeit Jesu beteten auf Straßen, um sich den Leuten zu zeigen. Und Jesus hat diese Art der Schaufrömmigkeit nicht gut geheißen. Heute ist nicht die Zeit, um seine Standhaftigkeit im Glauben zu demonstrieren, sondern die Zeit, um sich um die anderen zu sorgen. Denn der Mensch kann ein Überträger der Infektion sein, ohne es zu wissen.“  

Der Metropolit Ilarion hat weiterhin dazu aufgerufen die Lage ernst zu nehmen, die Anweisungen des Patriarchen zu befolgen und  auch in der Osterzeit zu Hause zu bleiben und die Gottesdienste online anzuschauen.


In diesen Tagen der Prüfung wünsche ich uns allen den Glauben und die Treue fest zu bewahren!


Pfr. Konstantin Schmidt




29.03.2020

Vierter Sonntag der Großen Fastenzeit.

Am vierten Sonntag der Großen Fastenzeit gedenkt die Orthodoxe Kirche den heiligen Johannes vom Berg Sinai mit dem Beinamen Klimakos. Diesen Beinamen hat er für sein geistliches Buch bekommen, dem er den Namen „Leiter“ (griech. Klimax), die zum Himmel führt, gegeben hat. Dieses Buch wurde durch die Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Werke der geistlichen Literatur, das auch heute sich großer Beliebtheit erfreut.

In diesem Buch gibt der Hl. Johannes, der selbst dem Sinai-Kloster als Abt vorstand, eine Anleitung zum geistig-spirituellen Leben für praktizierende Christen. Er beschreibt den Weg wie man die negativen Neigungen des eigenen ich aufdeckt und unter Kontrolle bringt, und wie man gleichzeitig die entgegengesetzten Tugenden, wie Sanftmut, Keuschheit, Geduld, Demut, Gebet erreichen kann.



22.03.2020

Das Land Baden-Württemberg hat neue Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. 

Unter anderem betreffen Folgende Beschlüsse der neuen Rechtsverordnung unmittelbar unsere Gottesdienste:


„...Zusammenkünfte sind verboten

  • Draußen darf man sich nur noch alleine oder höchstens zu zweit aufhalten.
  • Mehr als zwei Personen dürfen draußen nicht zusammen sein.
  • Angehörige eines Haushalts dürfen zusammen nach draußen gehen, auch wenn es mehr als zwei Personen sind.
  • Wenn man anderen Menschen begegnet, muss ein Abstand von mindestens 1,5 Meter eingehalten werden.
  • Auch in Kirchen darf man nicht zusammen kommen. Auch Gottesdienste dürfen nicht stattfinden.
  • Aber Beerdigungen, Taufen und Trauungen dürfen unter bestimmten Bedingungen besucht werden. Das regelt das Kultusministerium.“


Über die Dauer der Einschränkungen kann zur Zeit keine definitive Aussage gemacht werden. Sobald es eine Änderung geben wird, werden wir Sie informieren.

Den Vollständigen Text der neuen Rechtsverordnung können Sie auf der Homepage der Landesregierung nachlesen:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/



14.03.2020 

Die Städte Singen und Konstanz (und auch weitere Städte) erlassen Versammlungsverbot!

Die Stadt Singen erlässt aufgrund von § 28 Absatz1 Satz 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen – Infektionsschutzgesetz (IfSG), § 1 Absatz 6 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) und § 35 Satz 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) für die Stadt Singen folgende

Allgemeinverfügung:

1. Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen werden im gesamten Stadtgebiet Singen sowie den Stadtteilen Schlatt unter Krähen, Hausen an der Aach, Beuren an der Aach, Friedingen, Überlingen am Ried und Bohlingen untersagt.

2. Die Nutzung städtischer Räume, Gebäude und Sportstätten zum Spiel- und Trainingsbetrieb ist untersagt.

3. Die Anordnungen nach Ziffern 1 und 2 treten mit Bekanntgabe in Kraft und sind zunächst bis einschließlich 19. April 2020 befristet.

4. Diese Verfügung ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar.

5. Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung stellen eine Straftat dar und können mit Freiheitstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden (§ 75 Absatz 1 Nr. 1; Absatz 3 IfSG).


Weitere Informationen:

https://www.in-singen.de/artikel.Gesundheitsamt-informiert-fortlaufend-ueber-Coronavirus.19209.801.html


1.03.2020

Sonntag der Vergebung

Sonntag der Vergebung – ist der letzte Sonntag vor der Großen Fastenzeit. Der Name kommt aus dem Vespergottesdienst dieses Tages, an dem der Ritus der Vergebung zelebriert wird. Dabei macht der Vorsteher einer Kirche oder eines Klosters eine tiefe Verbeugung vor seiner Gemeinde oder vor seiner Bruderschaft und bittet um Vergebung, die Gemeinde bzw. die Brüder antworten ebenfalls mit einer tiefen Verbeugung. Anschließend kommen alle einzeln zum Vorsteher und bitten ebenfalls um Vergebung. Währenddessen singt der Chor besondere Gesänge.

Dieser Brauch des Vergebungssonntags findet nicht nur in den Kirchengebäuden statt. Auch in der Familie, mit Freunden und Bekannten versöhnt man sich und bittet um Vergebung. Das geschieht in etwa so: man macht eine Verbeugung mit den Worten: „Vergib mir, was ich gegen dich gesündigt habe“. Zur Antwort wird auch eine Verbeugung gemacht mit den Worten: „Gott vergebe dir und ich vergebe dir auch. Vergebe auch du mir“ - „Gott vergebe dir und ich vergebe“.

Dieser Brauch reicht viele Jahrhunderte zurück in die Zeit der ersten Mönche, als sie zu Beginn der Großen Fastenzeit ihre Städte und Klöster verließen und sich in die Einsamkeit der Wüste begaben, um dann erst vierzig Tage später zum Osterfest zurück zu kehren. Da sie nicht wussten, ob alle wieder zurückkehren, verabschiedeten sie sich in Frieden und baten einander um Vergebung.



3.02.2020

Hl. Meinrad von der Reichenau

"Meinrad (alemannische Form: Meginrat) wurde kurz vor 800 im Sülchgau (bei Rottenburg am Neckar) geboren. Seine Familie entstammt dem alemannischen Adel, doch erst im 11. Jahrhundert wurde aus Meinrad ein «Grafensohn». Seine Eltern sandten ihn früh (wohl mit fünf Jahren) zur Ausbildung in die damals berühmte Klosterschule auf der Insel Reichenau. Meinrad zeichnete sich im Studium der Heiligen Schrift aus, wurde mit 25 Jahren Diakon und dann Priester. 823 wählten die Reichenauer Mönche Erlebald zu ihrem Abt. Er war ein Onkel Meinrads und riet diesem wenig später, die Gelübde als Benediktinermönch abzulegen. In seiner «Vita» wird Meinrad mit allen Eigenschaften eines guten Benediktinermönchs geschildert: «Er gab sich alle erdenkliche Mühe, die Gelübde zu halten, im­mer zum Gehorsam bereit, streng im Fasten, unermüdlich im Gebet, großzü­gig in Werken der Liebe, vor allem aber demütig den Brüdern untergeord­net.»

 

Nach einiger Zeit sandte Abt Erlebald den vorbildlichen Mönch als Lehrer in ein kleines Kloster am Zürichsee. Doch bald verspürte Meinrad eine große Sehnsucht nach einem Leben in Einsamkeit. Er zog als Einsiedler auf den «Etzel» am Südufer des Zürichsees.Weil dort zu viele Ratsuchende den Einsiedler in Anspruch nahmen, zog Meinrad um 835 tiefer in den «Finstern Wald», damit ihm mehr Zeit für Gott, für das Gebet und die heilige Lesung blieb. Er errichtete seine Einsiedelei am Rand einer kleinen Ebene im Wald. Der Ort war schwer zugänglich und im Winter bitterkalt. Hier verbrachte Meinrad 26 Jahre. Anfechtungen blieben ihm auch im abgelegenen Hochtal nicht erspart. Er pflegte das Fasten, war gastfreundlich und beschenkte die Armen, die ihn in der Einsamkeit besuchten. Vor allem machte er auch hier seinem Namen alle Ehre: Meginrat bedeutet nämlich «großer Ratgeber».

 

Am 21. Januar 861 suchten zwei Räuber den Einsiedler auf. Meinrad bewirtete beide gastfreundlich, gab ihnen aber zu verstehen, dass er sie durchschaute. Darauf erschlugen sie ihn und ergriffen die Flucht, wurden aber von den beiden Raben Meinrads bis nach Zürich verfolgt. Dort wurden sie erkannt, verurteilt und hingerichtet. Der Leichnam Meinrads wurde auf die Reichenau gebracht und dort bestattet. 

 

 

 

Im Jahr 934 wurde an der Stelle seiner Einsiedelei das Kloster Einsiedeln gegründet, nachdem schon zuvor Eremiten um den seligen Benno von Straßburg die Erinnerung an das vorbildliche Leben des heiligen Meinrad wachgehalten haben. 
Für die Weihe der zweiten Klosterkirche im Jahr 1039 kehrten seine Reliquien nach Einsiedeln zurück. Seit 1984 ruht sein Haupt in einem silbernen Reliquiar im Hauptaltar der Klosterkirche."

 


Zitiert von der Homepage des Klosters Einsiedeln (CH).

 

 



26.01.2020

Kindersport in der Sporthalle neben der Kirche

Die nächsten Kindersportspiele finden am 26. Januar von 13 bis 14.30 Uhr statt. Wir treffen uns am Ende des Gottesdienstes in der Kirche beim Kerzentisch und gehen gemeinsam zur Sporthalle.

Mitbringen muss man Folgendes: Hallensportschuhe und Sportkleidung, Essen und Trinken für die eigenen Kinder. 

Die Eltern sind auch zum Spielen willkommen!





7.01.2020

С Рождеством Христовым! - Frohes Fest der Geburt Christi!  

In der Orthodoxen Kirche wird das Hochfest der Geburt Christi in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar gefeiert! Nach dem alten Kalender entspricht dieses Datum dem 24. und 25. Dezember.


Deine Geburt, Christus unser Gott, /

ließ erstrahlen der Welt das Licht der Erkenntnis; /

denn bei ihr wurden die Anbeter der Gestirne /

von einem Stern belehrt, /

Dich anzubeten als die Sonne der Gerechtigkeit /

und Dich zu erkennen als den Aufgang aus der Höhe. //

Herr, Ehre sei Dir!

(Troparion-Gesang des Festes, im 4. Ton)



28. November - 6. Januar

Die vorweihnachtliche Fastenzeit hat begonnen. 

Sie geht dem Fest der Geburt Christi voraus, dauert vierzig Tage und wird manchmal auch Apostel-Phillipus-Fasten genannt, weil sie am Tag nach dem Gedenktag des Apostels Phillipus beginnt.

Das Vorweihnachtsfasten wird in der orthodoxen Kirche seit Jahrhunderten gehalten, um den Leib und Seele zu erleichtern, sich möglichst von den unnötigen Sorgen zu entfernen und die Größe des Festes besser zu begreifen, dass der Sohn Gottes, unser Erlöser Jesus Christus, in die Welt kommt!





21. November

Feiertag des Heiligen Erzengels Michael und aller himmlischen Kräfte – Patrozinium unserer Kirche in Singen.


Zum Fest feiern wir folgende Gottesdienste:

Sonntag, 17. November, um 10 Uhr – Göttliche Liturgie in Singen.

Samstag, 23. November, um 18 Uhr – Abendgottesdienst mit Akathistos-Hymnos in Konstanz.


An beiden Tagen wird es eine Ölsalbung geben mit dem heiligen Öl aus dem Erzengel-Kloster Dochiariou vom Heiligen Berg Athos.



30. Oktober

Übertragung der Reliquien des heiligen Lazarus, des nach vier Tagen Auferweckten 


Der heilige gerechte Lazarus, der Bruder von Martha und Maria, lebte zur Zeit Jesu in Bethanien nicht weit von Jerusalem. Der Herr Jesus Christus liebte diese Familie und nannte Lazarus Seinen Freund (Joh. 11, 3).

Als Lazarus in sehr jungen Jahren starb und bereits vier Tage in der Grabeshöhle lag, erweckte ihn Jesus von den Toten (Joh. 11, 17-44). Dieses hohe Ereignis feiert die orthodoxe Kirche am Samstag vor dem Palmsonntag (sechste Woche der Großen vorösterlichen Fastenzeit).

Viele Juden, die davon gehört haben, kamen nach Bethanien, um sich dieses Wunders zu vergewissern und wurden dann zu neuen Jüngern Jesu. Dafür beschlossen die Vorgesetzten des Volkes nicht nur Jesus, sondern auch Lazarus zu töten (Joh. 12, 9-11). Deshalb ging Lazarus auf die Insel Zypern und wurde dort später Bischof der christlichen Gemeinde. Die Überlieferung erzählt, dass ihm die Allheilige Mutter Jesu Maria erschien und Lazarus ihr Omophorion (Umhang) übergab.

Nach seiner Auferweckung lebte Lazarus noch 30 Jahre und entschlief friedlich im Herrn auf der Insel Zypern. Der Byzantinische Imperator Leo der Weise (886-911) ordnete an, dass ein Teil der Reliquien des Heiligen in die Hauptstadt des Imperiums – Konstantinopel – gebracht werden sollte, was auch im Jahre 898 geschah. Später, im Jahre 1291, nahmen die Kreuzfahrer die Gebeine des Hl. Lazarus aus dem ausgeplünderten Konstantinopel mit und brachten sie nach Frankreich in die Stadt Marseille. Der andere Teil blieb aber unversehrt auf der Insel Zypern.

Heute können die frommen Pilger den ursprünglichen Teil der Reliquien des heiligen gerechten Lazarus, des Auferweckten auf der Insel Zypern in der orthodoxen Kirche in Larnaka verehren. Dieser Ort ist bis heute ein Zeugnis für die Gnade und Liebe unseres Erlösers Jesus Christus, die Auferstehung von den Toten und das ewige Leben!




Ein Gebet des heutigen Tages, gesungen im 8. Ton:

So, wie ein heller Stern am Himmel aufgeht, 

so erschienen von Zypern aus deine verehrten Gebeine, heiliger Lazarus. 

Erleuchtend die königliche Stadt und den christusliebenden Herrscher erfreuend. 

Bereichernd alle Gläubigen und die Gnade der Heilungen schenkend, 

allen, die mit Glauben zu dir rufen: 

freue dich Lazarus, du Freund Gottes! 



17. Oktober

Bei der außerordentlichen Sitzung der Heiligen Synode der Russischen Orthodoxen Kirche wurde eine Stellung genommen zu den Ereignissen in der Griechischen Orthodoxen Kirche bezüglich der unkanonischen und zu einer Spaltung führenden Handlungen des Patriarchen von Konstantinopel Bartolomäus in der Ukraine. Die englischsprachige Übersetzung dieses Dokumentes ist hier veröffentlicht: 

https://mospat.ru/en/2019/10/17/news178948/

Der vollständige Originaltext in Russisch ist hier unten zu lesen:

На заседании Священного Синода Русской Православной Церкви было принято заявление о ситуации, сложившейся в Элладской Православной Церкви после проведения внеочередного Архиерейского Собора 12 октября 2019 года по украинскому церковному вопросу:

"Члены Священного Синода Русской Православной Церкви ознакомились с опубликованными в средствах массовой информации документами внеочередного Собора иерархии Элладской Православной Церкви от 12 октября 2019 года, в частности, с коммюнике Собора и c докладом Блаженнейшего Архиепископа Афинского и всея Эллады Иеронима «Автокефалия Церкви Украины», в котором предлагается «признать… автокефалию Православной Церкви независимой Украинской республики».

Поскольку возглавляемая митрополитом Киевским и всея Украины Онуфрием самоуправляемая Украинская Православная Церковь, объединяющая 95 архиереев, более 12 тысяч приходо в, более 250 монастырей и десятки миллионов верующих, пребывает в каноническом единстве с Русской Православной Церковью и ни к кому не обращалась за автокефалией, очевидно, что речь идет о признании раскольнических сообществ в этой стране. Ранее Константинопольский Патриарх Варфоломей неоднократно заявлял о признании митрополита Киевского и всея Украины Онуфрия единственным каноническим Предстоятелем Православной Церкви в Украине (последнее такое заявление было сделано им во всеуслышание на Синаксисе Предстоятелей Поместных Православных Церквей в январе 2016 года). Однако в конце 2018 года Патриарх Варфоломей изменил своим прежним заявлениям и, не имея на то канонических полномочий, «восстановил в сане» без покаяния и отречения от раскола тех, кто был из него извержен, предан анафеме или же никогда не имел ни канонической хиротонии, ни даже формального апостольского преемства. Главой новосозданной структуры стал человек, получивший свое «рукоположение» от изверженного из сана и отлученного от Церкви бывшего митрополита Киевского Филарета. Последний был также «восстановлен» в «архиерейском достоинстве» Константинопольским Патриархом, но вскоре после этого покинул новоучрежденную «церковь» и заявил о восстановлении своего прежнего раскольнического сообщества, которое он именует «Киевским патриархатом».

О трудном положении Украинской Православной Церкви после антиканонической легализации украинского раскола Константинополем, о насилии и гонениях против ее верных чад, развернутых бывшими властями Украины, Русская Православная Церковь неоднократно информировала Священноначалие Элладской Православн ой Церкви. 9 октября 2019 года — за несколько дней до упомянутого внеочередного Собора иерархии Элладской Церкви — Патриарх Московский и всея Руси Кирилл обратился к Блаженнейшему Архиепископу Афинскому и всея Эллады Иерониму с братским посланием, содержавшим призыв воздержаться от односторонних действий и не принимать «поспешных решений до тех пор, пока Дух Святой не соберет Предстоятелей всех Святых Божиих Церквей и не умудрит их сообща от имени всей Святой Соборной и Апостольской Церкви найти решение, которое всех устроит и послужит преодолению нынешнего кризиса».

Печально, что необходимость спешного и одностороннего признания неканонического раскольнического сообщества Блаженнейший Архиепископ Иероним основывает на ряде ошибочных и ложных аргументов, неод нократно опровергнутых не только иерархами, учеными и богословами Русской Православной Церкви, но также многими видными архипастырями, пастырями и богословами Элладской Православной Церкви.

Не соответствует действительности утверждение Блаженнейшего Архиепископа Иеронима о том, что «Православная Церковь Украины… всегда оставалась в канонической церковной юрисдикции Матери Церкви — Всел енского Патриархата». В 1686 году грамотами Святейшего Патриарха Константинопольского Дионисия и Священного Синода Константинопольской Церкви Киевская митрополия была передана в юрисдикцию Московского Патриархата. На протяжении более 300 лет каноническую юрисдикцию Московского Патриархата над Киевской митрополией признавал весь православный мир, в том числе и Элладская Православная Церковь. При этом, согласно священным канонам Церкви, споры о территориальной юрисдикции имеют срок давности не более тридцати лет (VI Всел. 25).

Все эти факты были проигнорированы двумя комиссиями Элладской Право славной Церкви, которым было поручено изучение украинского церковного вопроса. В своих выводах данные комиссии, по словам митрополита Кифирского и Антикифирского Серафима, «упускают из виду более чем трехсотлетнюю живую традицию зависимости митрополии Киевской и всея Украины от Московского Патриархата. И эти реалии были отражены во всех календарях Элладской Церкви вплоть до нынешнего года. Возможно, они упускают из виду и тот факт, что нынешний Вселенский Патриарх Варфоломей своими патриаршими письмами 1992 и 1997 годов признавал каноническую юрисдикцию Московского Патриархата над Киевской митрополией и уважал канонические прещения, наложенные на ныне очищенных и восстановленных изверженных из сана и раскольнических клириков».

Не соответствует действительности утверждение Блаженнейшего Архиепископа Иеронима, будто «из-за отсутствия Московского Патриархата» на Критском Соборе 2016 г. «не представилась возможность обсуждения вопроса о предоставлении автокефалии». В действительности тема автокефалии была исключена из повестки Собора много ранее, по настоянию Патриарха Варфоломея. Теперь становится очевидной причина этого. Ведь на заседаниях Межправославной подготовительной комиссии в 1993 и 2009 годах представителями всех Поместных Православных Церквей был согласован порядок предоставления автокефалии, который предполагает а) согласие П оместного Собора кириархальной Церкви-Матери на то, чтобы ее часть получила автокефалию; б) выявление Вселенским Патриархом консенсуса всех Поместных Православных Церквей, выражаемого единогласием их Соборов; в) на основе согласия Церкви-Матери и всеправославного консенсуса официальное провозглашение автокефалии посредством издания Томоса, который «подписывается Вселенским Патриархом и свидетельствуется подписями в нем Блаженнейших Предстоятелей Святейших автокефальных Церквей, приглашенных для этого Вселенским Патриархом». Относительно последнего пункта не до конца был согласован лишь порядок подписания Томоса, но это обстоятельство не отменяет достигнутых договоренностей по остальным пунктам. На Синаксисах Предстоятелей 2014 и 2016 годов делегация Московского Патриархата, наряду с представителями некоторых других братских Церквей, настаивала на включении вопроса об автокефалии в повестку дня Собора. Русская Церковь окончательно согласилась на исключение этой темы из повестки дня Собора лишь после того, как Патриарх Варфоломей в январе 2016 г. в присутствии других Предстоятелей заверил, что у Святейшей Константинопольской Церкви нет намерений осуществлять какие-либо действия, имеющие отношение к церковной жизни на Украине, ни на Святом и Великом Соборе, ни после Собора.

Перечисленные в докладе Блаженнейшего Архиепископа Иеронима и ранее неоднократно опровергнутые аргументы в точности следуют позиции Константинопольского Патриархата. Однако возникают сомнения,  разделяет ли их полнота Элладской Православной Церкви. Об отсутствии единомыслия между иерархами Элладской Церкви по данному вопросу и о том, что голоса не согласных с признанием украинского раскола были проигнорированы, свидетельствует митрополит Кифирский Серафим: «Сначала говорили убеленные сединами и весьма почтенные митрополиты Каристийский Серафим и Илийский Герман, которые с большой мудростью и разумением рассуждали об этой животрепещущей проблеме, признав, что да, Вселенский Патриарх имеет каноническое право предоставлять автокефалию на определенных условиях, но текущая ситуация весьма критическая, и потому требуется необычайная осмотрительность и глубокое изучение и исследование всей этой сложной проблемы без всякой спешки. В том же самом ключе были выдержаны выступления Преосвященных митрополитов Кесарианийского Даниила, Месогейского Николая, Пирейского Серафима… и мое. Преосвященные митрополиты Дриинопольский Андрей и Этолийский Косма не брали слово, но присоединились к прежде выступавшим Преосвященным архиереям. Отсутствовавшие, но письменно изложившие свою позицию Преосвященные митрополиты Новосмирнский Симеон и Керкирский Нектарий с той же самой чувствительностью и с той же точки зрения подошли к этому серьезному украинскому вопросу».

Митрополит Новосмирнский Симеон в своем письме, обращенном к Собору иерархии и его Блаженнейшему Председателю, отмечает, что предоставление автокефалии Украине при тех условиях, в которых она была предоставлена, «не имеет ничего общего с другими автокефалиями, которые раньше предоставлялись» Константинопольским Патриархатом. Он подчеркивает, что «поспешное признание… раскольников и так называемых "самосвятов" в обход канонической местной Церкви, но также и Московского Патриархата, которым были осуждены раскольники — и предоставление автокефалии новой церковной структуре порождает оправданные вопросы и вызывает противодействие». Он также указывает на канонически неприемле мый факт существования «двух параллельных местных Церквей» на Украине и уже случившийся повторный раскол внутри «новой церковной структуры, получившей автокефалию». Он прямо упоминает заинтересованность крупных геополитических сил в поспешном предоставлении «автокефалии» раскольникам. Сравнивая сегодняшнее положение Православия с событиями Великого раскола 1054 года, он призывает иерархию «не спешить занять позицию». «Насильственный и поспешный подход к решению вопроса, — говорит митрополит Симеон, — сделает нас уязвимыми и подвергнет риску нашу Церковь. Будет ошибкой считать, что подобного рода подход к вопросу послужит поддержкой Вселенскому Патриархату».

Митрополит Керкирский Нектарий, не имевший возможности присутствовать на внеочередном Соборе иерархии своей Церкви, обратился к Собору с письмом, в котором призывает «отложить принятие решения». Он отмечает, что настоящее «время — неподходящее, чтобы принимать решение по данному острому вопросу, в том числе и по той причине, что геополитические условия на широчайшем пространстве отстоят от нормы, и в результате, какое б ы решение ни было вероятным, оно создаст трудности нашему отечеству». Он также призывает Элладскую Церковь «взять на себя роль посредника», чтобы начать диалог между Константинопольским и Московским Патриархатами.

Митрополит Пирейский Серафим, известный как специалист по церков но-каноническому праву, не только представил вниманию Собора исчерпывающее исследование, в котором убедительно опровергал аргументацию, изложенную в докладе Предстоятеля Элладской Церкви, но и в своих устных выступлениях подверг острой критике так называемый «объединительный собор» раскольников. Он подчеркнул, что «так называемый "объединительный собор" не имеет силы, поскольку состоял из мирян, и предоставление автокефального статуса этой несуществующей "церковной" структуре также оказывается недействительным». Он далее отметил, что все попытки оправдать это «каноническое беззаконие» аномальной канонической практикой, «со ссылкой на Оттоманское пленение Церкви» и трудный период, когда ряд Поместных Церквей напрямую зависел от Константинопольского Патриарха, «замалчивают канонический церковный порядок Святых Вселенских Соборов». «Я потребовал, — свидетельствует митрополит Серафим, — от Священного Синода Элладской Церкви созыва Всеправославного Собора для разрешения этого сложнейшего вопроса, к которому, к сожалению, примешивается геополитика, или даже геостратегия, оказывающая влияние на всех Предстоятелей Автокефальных Православных Церквей. Одновременно я поставил на вид Синодальной комиссии по межправославным и межхристианским отношениям, что она не представила Постоянному Священному Синоду, Блаженнейшему Председателю Иерархии Элладской Церкви ни какого-либо доклада о мнениях по данному вопросу других Автокефальных Православных Церквей, ни оценки возможных последствий для единства Церкви, в случае разрыва общения Русской Церковью и ее признанием старостильников в Греции. В то же время я ответил Председателю комиссии по церковно-каноническим вопросам, что митрополит Онуфрий не имел никакой возможности принимать участия в так называемом "объединительном соборе", как не мог бы Блаженнейший Архиепископ Афинский участвовать вместе с самопровозглашенным "Архиепископом Афинским" Парфением Везиреасом — диаконом Элладской Церкви, изверженным из сана».

Коммюнике внеочередного Собора иерархии сообщило о решении, принятом по итогам обсуждения данного доклада. Но кто именно принял это решение и в какой форме — остается неясным . Целый ряд авторитетных иерархов обращал внимание Собора на критическое положение мирового Православия, на необходимость чрезвычайной осторожности и глубокого изучения проблемы — без какой-либо спешки и давления извне. Несколько митрополитов, в том числе и отсутствовавших на Соборе, письменно обратились к Собору с призывом отложить решение вопроса.

Решения Собора иерархии в Элладской Церкви принимаются голосованием всех участников. Однако ни по вопросу о признании украинских неканонических сообществ, ни по вопросу об утверждении решений Постоянного Священного Синода Элладской Православной Церкви по Украине голосование епископа та не проводилось. Об этом, в частности, заявил митрополит Кифирский Серафим: «Как известно, решения в нашей Церкви принимаются голосованием: либо поднятием руки, либо открытым, либо тайным, либо путем опроса всех участников собрания. Может быть, в пользу автокефалии было бы подано достаточное количество голосов, но немало было бы и тех, кто придерживается противоположной точки зрения, а также тех, кто своим молчанием присоединились бы ко вторым».

В открытом доступе отсутствует официальный документ за подписями греческих архипастырей, который можно было бы считать свидетельством единого соборного решения Поместной Ц еркви. Более того, весьма быстро было распространено известие о том, будто Элладская Православная Церковь признала украинскую автокефалию, что не соответствует ни тексту коммюнике, ни позиции многих участников Собора. Возникают серьезные опасения, что соборный способ принятия решений, освященный словами святых апостолов: «Угодно Святому Духу и нам» (Деян. 15:28), — и тысячелетней историей Единой, Святой, Соборной и Апостольской Церкви, в данном случае был нарушен.

Если украинский раскол будет действительно признан Элладской Православной Церковью или ее Предстоятелем — в форме совместного служения, литургического поминовения лидера раскола или направления ему официальных грамот — это станет печальным свидетельством углубления разделения в семье Поместных Православных Церквей. Полнота ответственности за это разделение ляжет, прежде всего, на Патриарха Константинопольского Варфоломея и на те внешние политические силы, в интересах которых был «легализован» украинский раскол. Вместо того, чтобы признать допущенную ошибку и попытаться исправить ее путем всеправославного обсуждения, Патриарх Варфоломей блокировал любые переговорные инициативы на этом направлении и на протяжении года, по многим свидетельствам, оказывал беспрецедентное давление на иерархов Элладской Церкви, требуя от них признания раскольников. Он неоднократно заявлял о признании Элладской Церковью неканонических лже-иерархов Украины как о деле решенном, словно бы речь не шла о независ имом решении автокефальной Православной Церкви. Положение Элладской Церкви, существенно ограниченной в своем автокефальном устройстве, осложняется двойной юрисдикцией значительной части ее епископата, канонически зависящей от Константинополя: этим иерархам, например, рассылались циркуляры из Константинопольской Патриархии с требованием немедленно признать новосозданную псевдо-церковную структуру. Тем, кто нашел в себе смелость открыто обличать заблуждения Константинопольского Патриарха и вступать в дискуссию с ним, угрожали, к ним требовали применить дисциплинарные меры, их обвиняли в предательстве и недостатке патриотизма.

Печально, что таким образом исторические заслуги греческого народа в распространении Православия размениваются на сиюминутные политические выгоды и поддержку чуждых Церкви геополитических интересов. Но эти спекуляции на национальных чувствах не будут иметь успеха. Они не смогут подорвать единство нашей веры, купленное кровью новомучеников и исповедников наших Церквей. Они не прервут единство наше й аскетической традиции, созидавшейся подвигами многих преподобных отцов и подвижников. Они не уничтожат вековую дружбу греческого и славянских народов, оплаченную кровью русских воинов и закаленную в общей борьбе за свободу братского греческого народа.

Мы дорожим молитвенным общением с нашими собратьями в Элладской Православной Церкви и будем сохранять с ней живую молитвенную, каноническую и евхаристическую связь — чрез всех тех архипастырей и пастырей, кто уже выступил или в дальнейшем выступит против признания украинского раскола, кто не запят нает себя сослужением с раскольническими лже-иерархами, но явит пример христианского мужества и твердого стояния за истину Христову. Да укрепит их Господь в исповедническом подвиге, молитвами святителей Марка Эфесского и Григория Паламы, преподобного Максима Исповедника и всех тех греческих святых, которых почитали и чтут у нас, на Святой Руси.

Вместе с тем мы помним, что священные каноны Церкви осуждают тех, кто вступает в молитвенное общение и сослужение с изверженными из сана и отлученными от общения (Апост. 10, 11, 12; I Всел. 5; Антиох. 2 и др.). В  связи с этим прекращаем молитвенное и евхаристическое общение с теми архиереями Элладской Церкви, которые вступили или вступят в таковое общение с представителями украинских неканонических раскольнических сообществ. Мы также не благословляем совершение паломнических поездок в епархии, управляемые означенными архиереями. Соответствующая информация будет широко распространена среди паломнических и туристических организаций стран, составляющих каноническую территорию нашей Церкви.

Священный Синод Русской Православной Церкви уполномочивает Святейшего Патриар ха Московского и всея Руси Кирилла прекратить поминовение имени Блаженнейшего Архиепископа Афинского и всей Эллады в диптихах в случае, если Предстоятель Элладской Церкви начнет за богослужениями поминать главу одной из украинских раскольничьих группировок или предпримет иные действия, свидетельствующие о состоявшемся признании им украинского церковного раскола."


И ещё одна ссылка на очень важный документ богословско-библейской комиссии по поводу актуальных неканонических действий и позиций патриарха Варфоломея:

http://www.patriarchia.ru/db/text/5444176.html

Советуем каждому православному христианину внимательно ознакомиться с этим серьёзным текстом.