Orthodoxe Kirche Sankt Michael in Singen

Berliner Diözese, Moskauer Patriarchat.
 

Willkommen in der Ostkirche

Wir laden Sie herzlich ein mit uns an der 2000-jährigen Geschichte der Gottesdienste der Ostkirche der byzantinisch-slawischen Tradition teilzunehmen. 

Unsere Gemeinde gehört zur russisch-orthodoxen Eparchie von Berlin und Deutschland des Moskauer Patriarchats und feiert seit dem 21. Juni 2015 orthodoxe Gottesdienste in der St.-Michaels-Kapelle (im Park an der Goethestraße) in 78224 Singen (Hohentwiel) und seit 1984 in Konstanz in der Maria-Magdalena-Kapelle, Rheingasse 20. Alle Gottesdienste werden zweisprachig zelebriert: in Kirchenslawisch und Deutsch. 

Unsere Gemeinde bestand bereits vor der aktuellen Krise zu einem großen Teil aus Menschen aus der Ukraine. Die Geflüchteten werden hier viele Landsleute finden, Unterstützung, Trost und Herzlichkeit! 


Aktuell


7. Januar 2023


Weihnachtsbotschaft des Erzbischofs TICHON von Rusa,
Leiters der Diözese von Berlin und Deutschland

 

Geliebte Väter, ehrwürdige Mönche und Nonnen, liebe Brüder und Schwestern!

Ich gratuliere euch allen zum großen und freudigen Fest der Geburt Christi! Wieder einmal ist über der Welt der Stern von Bethlehem aufgegangen und hat den Menschen das Erscheinen Gottes im Fleisch angekündigt (1 Tim 3,16). Die Verheißung Gottes, die unseren Vorfahren, Adam und Eva, gegeben wurde (Gen 3,15), hat sich vollendet, die alttestamentlichen Prophezeiungen und Erwartungen wurden erfüllt (Hebr 1,1-2; Jes 7,14; 9,6; 40,3-5; Mich 5,2; Hab 3,1-19), und die Erde erhellte die Sonne der Göttlichen Liebe, der Gerechtigkeit und Wahrheit.

„Seit Anbeginn der Welt“, so die Worte eines Asketen unserer Tage, „gab es kein erstaunlicheres Ereignis als die Geburt Christi. Der Herr, der Allmächtige Gott, der mit einem einzigen Wort die unsichtbare und die sichtbare Welt, den Himmel und die Erde und alles, was sie erfüllt, geschaffen hat, erniedrigte Sich selbst, schuf Sich Fleisch aus dem Blut der über Alles gesegneten Jungfrau Maria, wird in einer Höhle geboren und als hilfloses Kind in eine Krippe gelegt. Der Himmel war entsetzt, und die Enden der Erde waren erschüttert. Das größte Wunder und Geheimnis ward vollbracht, unbegreiflich nicht nur für den Menschen, sondern auch für die höchsten himmlischen Ordnungen“.

Warum ist der Herr auf die Erde gekommen? Es gibt nur eine Antwort: Um den Menschen zu retten. Der Herr kam auf die Erde, um uns von der Sünde zu reinigen, uns von der Gewalt des Teufels zu befreien und uns dem Rachen des ewigen Todes zu entreißen. Gott ist Fleisch geworden, um uns in den Himmel zu führen, in unseren früheren Zustand der Gottesgemeinschaft. Der Sohn Gottes nahm Menschengestalt an (Phil 2,7), nahm auf Sich die Sünden der ganzen Menschheit, vergoss am Kreuz Sein Allreines Blut, „das uns von aller Sünde reinigt“ (1 Jo 1,7) und gab uns „die Kraft, die da ist zum Leben und zur Gottseligkeit“ (2 Petr 1,3). Ein wahrhaft großes und glorreiches Wunder ist vollbracht!

Der ehrwürdige Kosmas von Maiouma besingt in der ersten Ode seines Weihnachtskanons das Fest des Kommens Christi Gottes auf die Erde mit folgenden Worten: „Christus wird geboren – verherrlicht Ihn, Christus vom Himmel – empfangt Ihn, Christus auf Erden – erhebet Ihn“. Es ist bezeichnend, dass der heilige Hymnusschreiber das Ereignis der Geburt Christi nicht in der Vergangenheitsform, sondern in der Gegenwartsform verherrlicht: „Christus ist geboren“. Nicht nur „ward geboren“, sondern „wird geboren“.

Wo wird jetzt, nach der wunderbaren Geburt in der Höhle von Bethlehem, Christus geboren? Darauf antwortet die Heilige Kirche uns mit den Worten des heiligen Joannes Chrysostomos: „Herr, wie Du in der Höhle in die Krippe der Sprachlosen gelegt wurdest, so nimm auch Wohnung in der Krippe meiner sprachlosen Seele und in meinen verunreinigten Leib“. Das menschliche Herz, schwach und sündig, aber durstig nach Erlösung, es ist die neue Krippe, in die Sich Christus legt, sobald nur die reuige Seele nach Ihm ruft. Die ganze menschliche Wesenheit – das ist das neue Bethlehem, in das der König der Könige, unser Herr Jesus Christus, seine Schritte lenkt, um „in den Mund und in alle Glieder“ des verunreinigten menschlichen Fleisches einzudringen, um „Seele und Leib, Geist und Herz, Lenden und Schoß“ zu reinigen und zu heiligen und das ewige Heil zu schenken.

Immer wieder von neuem gratuliere ich euch, meine Lieben, zum großen und frohen Fest der Geburt Christi! Lasst uns das Gotteskind Christus verherrlichen, das „um unseretwillen jetzt im Fleisch geboren von der Unberührten und Allreinen Jungfrau Maria“. Vereinigen wir uns von Herzen mit dem Gesang der himmlischen Heerscharen, die die Geburt Christi mit den Worten ehren: „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede und Wohlwollen unter den Menschen!“ (Lk 2,14). Mögen sich in diesen heiligen Tagen alle unsere Gedanken auf das große Werk richten, das der Herr Jesus Christus getan hat. Mögen unser Herz und unser Wille nach der Begegnung mit dem geborenen Gotteskind Christus streben.

 

Рождественское послание
архиепископа Рузского ТИХОНА,
управляющего Берлинско-Германской епархией

Возлюбленные отцы, всечестные иноки и инокини, дорогие братья и сестры!
Поздравляю всех вас с великим и радостным праздником Рождества Христова! Вновь воссияла над миром Вифлеемская звезда, возвестившая людям о явлении Бога во плоти (1Тим. 3, 16). Исполнилось обетование Божие, данное праотцам нашим, Адаму и Еве (Быт. 3, 15), свершились ветхозаветные пророчества и ожидания (Евр. 1,1-2; Ис. 7, 14; 9, 6; 40, 3-5; Мих. 5, 2; Авв. 3, 1-19), и землю осветило Солнце Божественной любви, правды и истины.

«От начала мира, – по словам одного подвижника наших дней, – не было события более поразительного, чем Рождество Христово. Господь Бог Вседержитель, единым словом сотворивший невидимый и видимый мир, небо и землю, и всё, что наполняет их, смиряет Себя, творит из кровей Преблагословенной Девы Марии Себе плоть, рождается в вертепе, полагается в яслях беспомощным Младенцем. Ужаснулось небо, подвиглись концы земли. Совершилось величайшее чудо и таинство, непостижимое не только для человека, но и для высших горних чинов».

Для чего же пришёл на землю Господь? Ответ один: для того, чтобы спасти человека. Господь сошёл на землю, чтобы очистить нас от греха, избавить от насильства диавола и вырвать из челюстей вечной смерти. Бог воплотился, чтобы нас возвести на небо, в прежнее состояние богообщения. Сын Божий принял образ человека (Флп. 2, 7), взял на Себя грехи всего человечества, пролил на Кресте Свою Пречистую Кровь, «очищающую нас от всякого греха» (1 Ин. 1, 7) и дал нам «силы, яже к животу и благочестию» (2 Петр. 1, 3). Совершилось поистине чудо великое и преславное!

Преподобный Косма Маиумский, в первой песне своего рождественского канона, воспевает торжество пришествия на землю Христа Бога следующими словами: «Христос рождается – славьте, Христос с небес – встречайте, Христос на земле – возноситесь». Примечательно, что святой гимнограф прославляет событие Рождества Христова не в прошедшем времени, а в настоящем: «Христос рождается». Не только «родился», но и «рождается».

Где же теперь, после чудесного Рождества в Вифлеемской пещере, рождается Христос? На это отвечает нам Святая Церковь словами святителя Иоанна Златоуста: «Господи, яко же восприял еси в вертепе и в яслех бессловесных возлещи, сице восприими и в яслех безсловесныя моея души и во оскверненное тело мое внити». Сердце человеческое, немощное, греховное, но жаждущее спасения, – вот те новые ясли, в которых возлегает Христос, как только кающаяся душа воззовёт к Нему. Всё существо человеческое – вот тот новый Вифлеем, в который направляет стопы Царь Царствующих, Господь наш Иисус Христос, чтобы, «пройдя во уды и во вся составы» человеческой оскверненной плоти, очистить, освятить «душу и тело, ум и сердце, чревеса и утробы» и даровать вечное спасение.

Вновь и вновь, дорогие мои, поздравляю всех вас с великим и радостным праздником Рождества Христова! Прославим Богомладенца Христа, «нас ради ныне плотию рождшагося от Безневестныя и Пречистыя Девы Марии». Присоединимся сердцем к песни Небесного Воинства, славящего Рождество Христово словами: «Слава в вышних Богу, и на земле мир, в человеках благоволение!» (Лк.2, 14). Пусть все наши мысли в эти святые дни будут заняты тем великим делом, которое совершил Господь Иисус Христос. Пусть и сердце наше, и воля наша устремятся навстречу родившемуся Богомладенцу Христу.






Zur Zeit keine Corona-bedingten Einschränkungen

Seit Sonntag, dem 3.04.2022, können Gottesdienste wieder vollumfänglich besucht werden und es braucht keine Voranmeldung mehr!


Es wird allerdings weiterhin empfohlen eine Atemschutzmaske zu tragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Das kann jeder selbst entscheiden. Nur, wenn Sie zur Beichte kommen, müssen Sie bei uns weiterhin eine Maske tragen und einen Beichtzettel schreiben.

Sollte jemand Corona-Symptome haben, muss er zuhause bleiben, um die Anderen nicht anzustecken.


 

Gebetsanliegen 

In jedem Gottesdienst und privat zuhause beten wir für den sofortigen Frieden!